Presseinformationen

Blühende Phantasie

Das Wochenende der Offenen Gärten findet in diesem Jahr am 5. und 6. September statt

Das Wochenende der „Offenen Gärten“ in Mecklenburg-Vorpommern findet erstmals in diesem Jahr im Spätsommer statt. Am 5. und 6. September werden in allen Landesteilen passionierte Gärtner ihre Gartenpforten für interessierte Besucher öffnen. Ursprünglich fürs zweite Juniwochenende geplant, musste die Veranstaltung pandemiebedingt im Kalender nach hinten geschoben werden. Die Folge ist, dass nicht alle der ursprünglich für den Junitermin gemeldeten Gärten besichtigt werden können. Doch nach wie vor sind es mehr als 100 Teilnehmer, die sich darauf freuen, ihre Gartenwelten zu präsentieren.

In dieser Vielfalt liegt der besondere Reiz der Veranstaltung. Es öffnen Privatgärten und Schauanlagen. Manche Gärtner haben ihr Herz an Rosen verloren, andere an Funkien. Die einen pflegen den Bauerngarten, andere einen ganzen Gutspark. Es gibt Kunst im Garten und Gärten, die selbst zum Kunstwerk herangewachsen sind. Immer mehr zu beobachten ist der Trend zum Naturgarten, der im Einklang mit der Umgebung und mit den Jahreszeiten gedeiht.

Hilfe bei der Planung der Gartentour liefert zum Beispiel die Homepage www.offene-gaerten-in-mv.de. Ein Dankeschön von Seiten des Vereins Offene Gärten in MV als Organisator geht an die Gärtner, die – obwohl sie im September nicht dabei sein können – ihren Teilnehmerbeitrag gespendet haben und ans Landesmarketing MV für die gewährte Förderung. Die Teilnehmer kommen aus allen sechs Landkreisen und den Städten Schwerin und Rostock, sogar aus der Uckermark haben sich zwei Gärtner angemeldet.

Landkreis Rostock

Zu denen, die sich am 5. und 6. September auf viel Besuch im Garten freuen, gehören die Eheleute Tobis. 8000 Quadratmeter groß ist das Refugium ihres Wochenendgrundstücks in Alt Vorwerk im Landkreis Rostock. „Wir sind sehr stolz auf unseren Garten“, sagt Carola Schneider-Tobis und beschreibt die Blühbänder von Gräsern und Stauden, die dem leicht abschüssigen Gelände Form geben. Als das Paar vor sieben Jahren begann, den Garten zu gestalten, bildete eine Brennnessel-Distel-Wiese die Grundlage. „Wir haben alles von Hand umgegraben“, sagt die Gastgeberin und freut sich darauf, zusammen mit Besuchern am ersten September-Wochenende den Garten zu genießen. „Der Austausch mit den Gästen ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen“, betont die Berlinerin, die ihren Garten als „Balsam für die Seele“ bezeichnet: „Da ist es mir auch recht, wenn ich auf allen vieren auf den Beeten unterwegs bin.“

Wie viele andere Gastgeber auch will das Ehepaar Tobis seine Gäste mit Kaffee und frisch gebackenem Kuchen begrüßen. Somit ist das Wochenende der offenen Gärten die perfekte Gelegenheit für eine ausgedehnte Landpartie. Hilfe bei der Planung der Tour liefert zum Beispiel die Homepage www.offene-gaerten-in-mv.de. Ein Dankeschön von Seiten des Vereins Offene Gärten in MV als Organisator geht an die Gärtner, die – obwohl sie im September nicht dabei sein können – ihren Teilnehmerbeitrag gespendet haben und ans Landesmarketing MV für die gewährte Förderung. Die Teilnehmer kommen aus allen sechs Landkreisen und den Städten Schwerin und Rostock, sogar aus der Uckermark haben sich zwei Gärtner angemeldet.

Vorpommern

Ein Naturgarten mit zahlreichen Rosen und Stauden ist auch in Reinberg im Landkreis Vorpommern-Rügen herangewachsen. Nicole Lasch und Ingo Wittmann gärtnern hier in in einem sich immer wieder verändernden Gefüge, das von der Natur und dem Willen seiner Gärtner geformt wird. „Wir haben wenig Erde“, sagt Nicole Lasch und meint damit, dass Stauden, Obstbäume und Rasenflächen jeden Quadratzentimeter bedecken. Zum zweiten Mal ist das Paar bei der Aktion „Offene Gärten“ dabei. „Im ersten Jahr kamen 450 Besucher“, erinnert sich die Gastgeberin und denkt eben so gern an das positive Feedback, das es für ihren Garten gab. „Dass wir hier mitten in der Natur sein dürfen und die Möglichkeit haben, diesen Garten zu genießen, empfinde ich als hohes Gut“, sagt Nicole Lasch, die ihr Gartenglück am 5. und 6. September gern mit vielen Gästen teilen möchte. Vor allem, weil sie weiß, wieviel Freude sie selbst in der Vergangenheit an den Offene-Gärten-Wochenenden hatte: „Wir haben uns eine Route zusammengestellt und uns auch Gärten in größerer Entfernung angesehen.“

Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Zu denen, die am ersten Septemberwochenende Besucher in ihrem Garten willkommen heißen, gehört Carola Brust in Kummerow. „Der Garten ist mein Leben“, bringt sie es auf den Punkt. Auf einem 3000 Quadratmeter großen Grundstück das bis zum See reicht, ist ein Wohnzimmer im Freien entstanden – mit Steingartengewächsen und Stauden, Blüten, die aus den Schubladen alter Kommoden sprießen und Tischen, die mit Pflanzen gedeckt sind. Und eigentlich ist es nicht nur ein Zimmer; es sind ganze Gartenräume, in denen sich Besucher verlieren können und Zeugen von Carola Brusts blühender Phantasie werden. „Immer, wenn man denkt, der Garten ist zu Ende, tut sich eine Ecke auf und es geht weiter“, beschreibt sie ihr Konzept eines grünen Labyrinths, das durchwandert und entdeckt werden soll. Dass der Termin jetzt im Spätsommer stattfindet, stört Carola Brust nicht. „Ob Sonnenblumen, ob Sonnenhut, bei mir blüht der Garten zu jeder Jahreszeit“, sagt sie.

Wie viele andere Gastgeber auch will Carola Brust ihre Gäste mit Kaffee und frisch gebackenem Kuchen begrüßen. Somit ist das Wochenende der offenen Gärten die perfekte Gelegenheit für eine ausgedehnte Landpartie. Hilfe bei der Planung der Tour liefert zum Beispiel die Homepage www.offene-gaerten-in-mv.de. Ein Dankeschön von Seiten des Vereins Offene Gärten in MV als Organisator geht an die Gärtner, die – obwohl sie im September nicht dabei sein können – ihren Teilnehmerbeitrag gespendet haben und ans Landesmarketing MV für die gewährte Förderung. Die Teilnehmer kommen aus allen sechs Landkreisen und den Städten Schwerin und Rostock, sogar aus der Uckermark haben sich zwei Gärtner angemeldet.

Landkreis Nordwestmecklenburg

Von allem etwas bietet der Garten von Barbara Müller Philipps Sohn und Kurt Viergutz in Pennewitt bei Warin. Vor zweieinhalb Jahren noch weitestgehend Wildnis gedeihen heute auf dem 5000 Quadratmeter großen Grundstück Rosen und Stauden, Obstbäume und ein Bauerngarten. Es gibt einen 600 Quadratmeter großen künstlich angelegten Badeteich mit Schilfgürtel. Bevor das Paar ins nordwestmecklenburgische Hinterland zog, betrieben beide in Boltenhagen eine Pension – mit zwei Ferienwohnungen in dem Bauernhaus, das zum Grundstück gehört, ist nun alles ein bisschen kleiner. „Aber wir haben sogar einen Strand an unserem Schwimmteich – auch wenn er keine vier Kilometer lang ist wie in Boltenhagen“, sagt Barbara Müller Philipps Sohn. Als „Debütantin“ bei der Aktion Offene Gärten freut sie sich auf den Austausch mit anderen Gartenenthusiasten: „Da wir neu in der Gegend sind, möchten wir vor allem Kontakte knüpfen.“

Serviert wird in Pennewitt am 5. und 6. September neben Kaffee und Kuchen aber auch der Garten als kultureller Ort: Kurt Viergutz hat sich vorgenommen, Gartengeschichten und Gartengedichte vorzutragen. „Darauf freue ich mich sehr“, sagt er und hofft auf zahlreiche Gäste. Überhaupt ist das Wochenende der offenen Gärten die perfekte Gelegenheit für eine ausgedehnte Landpartie.

Copyright © 2015-20 Aktion "Offene Gärten in MV"